Die Umsätze der Kunststoff verarbeitenden Industrie in Deutschland gingen im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 1,8 Prozent zurück. Der Branchenverband GKV rief Bundesregierung und Europäische Kommission zu tiefgreifenden Wirtschaftsreformen und Bürokratieabbau auf.
Presse
Die Unternehmen der Kunststoff-Wertschöpfungskette sehen den deutschen Standort im internationalen Vergleich in Gefahr. Dennoch zeigen sie weiterhin eine hohe Bereitschaft, sich für die Wertschöpfung vor Ort stark zu machen: 91 Prozent planen laut einer aktuellen Umfrage auch 2026 Investitionen am Standort Deutschland. Um diese Stärke für Wertschöpfung und Produktion im Land gezielt zu nutzen, braucht es jetzt jedoch entschlossenes politisches Handeln.
Vom 8. bis 15. Oktober 2025 fand die Weltleitmesse der Kunststoffindustrie - die K 2025 - in Düsseldorf statt. Unter dem Slogan der K 2025 „The Power of Plastics: Green – Smart – Responsible“ präsentierte die K 2025 die Leitthemen Shaping the circular economy, Embracing digitalization und Caring about people, die bei Messebesuchern auf große Resonanz gestoßen sind. Die Kunststoff verarbeitende Industrie zog eine positive Bilanz der Messe.
Die aktuelle Studie „Global Plastics Flow 2023“ – durchgeführt von Conversio Market & Strategy – zeigt, dass weltweit das Bewusstsein und die Initiativen für die umweltgerechte Behandlung von Kunststoffabfällen sowie für deren Kreislaufwirtschaft steigen, die Fortschritte aber noch nicht in zufriedenstellender Relation zur steigenden Kunststoffproduktion stehen.
Auf der heutigen Pressekonferenz am VDMA-Pavillon im Rahmen der K 2025 präsentierte die branchenübergreifende Initiative Wir sind Kunststoff ihre Vision für eine starke, nachhaltige und zukunftsfähige Kunststoffindustrie in Deutschland und Europa.