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Der Fachkräftemangel nähert sich den Unternehmen der Kunststoff verarbeitenden Industrie Deutschlands mit großen Schritten. Deutlich zeigt sich dies in der Ausbildungsbilanz des Gesamtverbandes Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV). Wurden 2011 noch etwa 2.700 Ausbildungsverträge zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik unterzeichnet, brach im vergangenen Jahr die Zahl der neu vergebenen Ausbildungsplätze um mehr als 14 Prozent auf ca. 2.300 ein.
Mehrere Wirtschaftsverbände, darunter der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV) e. V. haben sich zusammengeschlossen, um eine Finanzierung der Energiewende über den Bundeshaushalt zu erreichen.
Voraussichtlich noch im laufenden Jahr wird die Kunststoff verarbeitende Industrie um einen Ausbildungsberuf reicher. Dies ergab die siebte Sachverständigensitzung zur Neuordnung der Ausbildung zum Werkstoffprüfer. Dort wurde die Arbeit am Entwurf der neuen Ausbildungsverordnung sowie am Ausbildungsrahmenplan weitestgehend abgeschlossen. Ebenso liegt der Entwurf des aktualisierten Rahmenlehrplanes vor. Der Werkstoffprüfer Kunststofftechnik ist damit neben dem Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik der zweite Ausbildungsberuf der Branche.
Der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV) reagiert mit Unverständnis auf die aktuellen öffentlichen Attacken auf die Tragetasche aus Kunststoff.