• Notierungen deutlich dreistellig im Plus
  • Verarbeiter sichern sich Menge vor Preis
  • Kombimodelle bei den Kontrakten

Der Krieg im Nahen Osten veränderte die Ausgangslage für die Preisfindung dramatisch und wandelte den Käufer- zum Verkäufermarkt. Ansonsten präsentierte sich der März als Monat des Übergangs: Noch lässt sich nicht wirklich greifen, mit welcher Vehemenz die Notierungen nach oben streben werden. Etliche Quartalskontrakte wurden geöffnet und mussten zusammen mit den Monatskontrakten deutlich dreistellige Erhöhungen hinnehmen. Verarbeiter versuchen, die Volatilität der Preise dadurch zu minimieren, dass sie mit einigen Lieferanten Quartals- und mit anderen Monatskontrakte abschließen. So wollen sie Stabilität mit Flexibilität kombinieren.

Ob sich dieses Hybridmodell durchsetzen wird und ob es sich tatsächlich dämpfend auf die Notierungen auswirkt, bleibt abzuwarten. An der grundsätzlichen Konstellation – knappe Verfügbarkeit bei stabiler Nachfrage wegen des Versuchs der Mengensicherung – dürfte sich auch im April wenig ändern. Bemerkenswert: Viele Erzeuger haben angesichts der Unsicherheiten am Markt ihre Zahlungsziele verkürzt – zum Teil von 120 Tagen auf 30 Tage. Zudem verlangen sie Energiekostenzuschläge. Beides setzt die Verarbeiter unter zusätzlichen Druck.

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