- Notierungen sinken weniger stark als vermutet
- Geringe Nachfrage hält Lagerniveau stabil

Wie bereits erwartet worden war, wurde ein weiterer Teil der Quartalsabschläge in die Monatspreise übernommen. Da aber noch einiges Material aus den höherpreisigen Vorquartalen auf Lager war, versuchten die Anbieter alles, um die volle Weitergabe zumindest zu verzögern. Die Abschläge blieben somit niedriger als von vielen vermutet. Die geringe Nachfrage und der mehr als stockende Abfluss von Material sorgten für weiterhin volle Regale im Lager. Zwar berichtete das KI-Panel vereinzelt von leicht verbesserter Nachfrage gegenüber dem Vormonat. Von Normalität konnte aber im Großen und Ganzen nicht die Rede sein.
Auch im Dezember wird noch einmal eine Tranche der Quartalsabwertungen fällig werden. Offen bleibt dabei die Frage von Sonderabverkäufen im nur halben Arbeitsmonat. Motivation dafür könnte das Aufhübschen der Bilanz sein. Die Compoundierlinien werden im Dezember noch deutlicher gebremst laufen als ohnehin schon. Zudem planen etliche Händler die Schließung bereits zur Monatsmitte. Es wird wohl ein sehr ruhiger Dezember mit ausgedehnten Betriebspausen zwischen den Jahren werden.
Eine Ausnahme bildete erneut POM: Wie schon im Vormonat gelang es hier einigen Anbietern, die die Kontraktnotierungen fortschreiben. Rückläufige Preise waren daher nur in Spot- und Sondergeschäften sichtbar. Auf Nachfrageseite sprachen manche Melder von einer sich aufhellenden Ordertätigkeit. Insgesamt aber blieb es bei einem mauen Bedarf.
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