- Plateaubildung bei den Notierungen
- Importmengen kompensieren Anlagendrosselungen
- Im Juli Fortsetzung der Nachfrageflaute erwartet

Nach den Preissteigerungen der Vormonate war im Endmonat des zweiten Quartals die Spitze erreicht. Bei (nahezu allen) technischen Thermoplasten vergünstigten sich die Preise zumeist. Nur noch in Ausnahmefällen mussten Verarbeiter noch weitere Aufschläge hinnehmen. Basispolymere waren wieder auf Normalniveau erhältlich.
Trotzdem ließen die meisten Compoundeure wegen der schwachen Nachfrage ihre Anlagen gedrosselt laufen. Die geforderten Kontraktmengen konnten gleichwohl jederzeit bedient werden. Das war auch den Importen zu verdanken, die aus Asien nach Europa kamen. Da aus keinem Anwendungssektor zusätzliches Material benötigt wurde, blieb es bei einer deutlich ausbaufähigen Nachfrage. Verarbeiter konzentrierten sich auf den Abverkauf schon produzierter Ware und kauften Rohstoffe nur verhalten nach.
Im Juli dürfte sich der Markt splitten: Quartalskäufer werden einiges von den Erhöhungen der vergangenen Wochen präsentiert bekommen. Monatlich agierenden Käufern dürfte es jedoch in zähen Verhandlungen gelingen, ihre Notierungen zu reduzieren. Dank einer Vielzahl an Importen rechnet das KI-Panel mit einem wieder befriedigenden Angebot, das die niedrige Nachfrage spürbar übersteigt. Größere Mengen werden in den Sommermonaten nicht benötigt.
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