- Notierungen gehen durch die Bank weiter runter
- Nachfrage stagniert auf unauskömmlichem Niveau
Das weltweite Überangebot sorgte in Verbindung mit der schwachen Nachfrage für weiter fallende Preise bei nahezu sämtlichen technischen Thermoplasten. Erneut konnten Verarbeiter diese Situation für Preisreduktionen nutzen. Immerhin konnten Quartals- und Materialbindungen in einigen Anwendungen den Preis für Erzeuger aber ein wenig stützen. Die europäische Produktion lief nur stark gedrosselt. Häufig wurde nur nach Bedarf produziert. Importe aus Asien nahmen zwar ab, reicherten das Angebot aber weiterhin spürbar an und verliehen ihm Fülle.
Nach wie vor konnte das Panel nur von schwacher Nachfrage berichten. In Südeuropa hat der Bedarf sogar noch einmal zusätzlich nachgegeben. Des Weiteren wurden in der DACH-Region erste, leichte Nachholeffekte aus der Automobilindustrie beobachtet. Die Verarbeiter üben sich nach wie vor in kaufmännischer Vorsicht. Aus dem Fenster lehnt sich derzeit niemand. Zugekauft wird nur nach Bedarf.
Ausgestanden ist die Abwärtsspirale der Notierungen noch nicht. Zu groß erscheint das Überangebot. Produzenten werden im Juli aber alles versuchen, die Preise fortzuschreiben. Die Auslastung der europäischen Automobilwerke ist sehr uneinheitlich. Während einige fast im Normalbetrieb laufen, dümpeln andere auf niedrigstem Niveau vor sich hin. Auf Verarbeiterseite heißt das: Die Unternehmen werden so agieren wie bisher – und rein auftragsbezogen ordern.
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